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Forum > Technik > Elektrikfragen > Hilfe!!! Ich habe ein Problem mit der Elektrik!!!
Immer dieser Ärger mit den Strömlingen, eben waren sie noch da. Nicht mehr ärgern. Einfach fragen und sich kompetent helfen lassen.
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Hajo ist offline Hajo  Hilfe!!! Ich habe ein Problem mit der Elektrik!!! Antworten Zitatantwort Einzelbeitrag drucken Dieses Thema weiterempfehlen
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5.8.2009 - 7:55 Uhr
1566 Posts
Supermod


Eine Fehlersuche mit „Sicherungswechsel“ ist nicht die „feine englische Art“! Abgesehen von den Kosten der Sicherungen sind Folgeschäden wie Kabelbrand oder Schäden an anderen Bauteilen nicht ausgeschlossen.

Ich nehme zur Fehlersuche ein Multimeter. Da messe ich die anliegenden Spannungen und Stromstärken. Sollte eigentlich jeder Trabant-Elektrik-Schrauber haben. Einfache kosten im Baumarkt ca. 10 € oder man kann sich so etwas zum Geburtstag schenken lassen.

Gute Dienste leistet auch eine Kontrolllampe. Steht wieder die Frage „Haben oder nicht Haben“.
Bei vielen Trabi-Bastlern findet sich eine Fassung, wo man eine Glühlampe einschrauben kann und die Fassung mit Anschlussdrähten versehen kann. Wenn man nun noch Krokodilklemmen an die Kabel anschließt und eventuell eine Sicherung einbaut, kann man schon fast professionell arbeiten.

Aber unterwegs? Die Prüflampe ist ordentlich in der Werkstatt aufgeräumt! Da hat mir schon manchmal folgender Trick geholfen. Man nehme eine Sofitte und „dödelt“ an beiden Seiten einen Anschlussdraht dran. Aber bitte isolierten Draht nehmen, wegen Kurzschlüsse vermeiden!
Als erstes wird die Prüflampe an der Batterie getestet, ob sie überhaupt i.O. ist. Spart schon erst einmal viel Zeit bei der Fehlersuche!

So nun muss der Fehler erst einmal gedanklich eingegrenzt werden. Fehlt an dem elektrischen Bauteil Masse oder Plus oder liegt ein Kurzschluss von Plus gegen Masse vor?

Ob an dem Bauteil Masse fehlt, prüft man so. Die Prüflampe wird an einer Seite an Plus z.B. an der Batterie befestigt. Das andere Ende wird mit dem abgeklemmten Massekabel (meistens Braun) an dem Bauteil verbunden. Leuchtet's? Wenn nicht, Kabel rückwärts verfolgen, bis die Stelle gefunden ist, wo die Masse unterbrochen ist.

Wenn an einem Bauteil Plus fehlt, muss man erst einmal die „Stromwege“ örtlich eingrenzen. Die Sicherungsbelegung muss man vom Schaltplan ablesen, im Kopf haben oder hier abschreiben.
Die Original-Sicherungen am Trabi von Li. nach Re:
Sicherung 1 ist für Fernlicht li. und Fernlichtkontrolle
Sicherung 2 ist für Fernlicht re.
Sicherung 3 ist für Abblendlicht re.
Sicherung 4 ist für Abblendlicht li
Sicherung 5 ist für Parklicht also Standlicht li und Rücklicht li
Sicherung 6 ist für Standlicht re. mit Rücklicht re, Tachobeleuchtung, Scheinwerfereinstell.-KL
Sicherung 7 Klemme 15 ist alles was mit eingeschalteter Zündung gehen muss, also Scheibenwischer, KMVA, und Blinker
Sicherung 8 ist für alles was bei ausgeschalteter Zündung gehen muss, also Hupe, Innenleuchte, Steckdose, Warnblinkanlage.



Man schließt die Kontrolllampe an einer Seite an Masse an, überprüft die die Kontrolllampe an Plus, z.B. an der Batterie, und überprüft mit dem anderen Ende zuerst vor der Sicherung, ob die Kontrolllampe leuchtet. Dann nach der Sicherung. Und dann das betreffende Kabel entsprechend der Kabelfarbe an allen Verbindungen bis zum Verbraucher überprüfen, bis man den Fehler gefunden hat.

Wenn ein Kurzschluss (Sicherung durchgebrannt oder Kabel schmort) vorliegt, überprüft man so!
Sicherung raus oder betreffendes Kabel abklemmen. Prüflampe an einer Seite an Plus und an der anderen Seite an das entsprechende Kabel. Wenn die Prüflampe hell leuchtet, liegt ein Kurzschluss vor. Alle Kabelanschlüsse verfolgen verfolgen bis Prüflampe nur noch dunkler leuchtet ( Die Prüflampe „zieht Masse“ über den Verbraucher).

Schaltpläne und Stromlaufpläne kann man z.B. hier downloaden .
So nun ist der Theorie genug.
Für alle die mit dem „Schnittmusterbogen“ (Schaltplan, Stromlaufplan) nichts anfangen können, bin ich gern bereit spezielle Fragen hier zu beantworten.

Editiert von Hajo am 17.12.2013 um 10:00 Uhr


marcel20rot ist offline marcel20rot  Re: Hilfe!!! Ich habe ein Problem mit der Elektrik!!! Antworten Zitatantwort Einzelbeitrag drucken Dieses Thema weiterempfehlen
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8.8.2009 - 22:47 Uhr
66 Posts
Fingerwundschreiber


Hallo ich habe eine Frage zu dem Thema: Wieviel "Verbraucher" kann ich maximal zusätzlich an die Sicherung 8 klemmen? Habe zum Beispiel Radio, ZV, Zigarettenanzünderund Innenbeleuchtung dranhängen. Wird nämlich langsam eng mit wieteren anhängen. Oder soll ich lieber einen Sicherungsblock holen mit 10 Sicherungen?
Tarbantfahren ist Kult, wer Keinen fährt ist selber Schuld

Willy ist offline Willy  Re: Hilfe!!! Ich habe ein Problem mit der Elektrik!!! Antworten Zitatantwort Einzelbeitrag drucken Dieses Thema weiterempfehlen
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9.8.2009 - 9:07 Uhr
980 Posts
Supermod


ich würd sagen .... ein zweiter sicherungsblock muß her... kommt zwar immer auf die leistung der jeweiligen geräte an aber allein mit nem modernen radio wirds knapp...12-14V mal 8A sind irgendwas um die 100Watt....

Hajo ist offline Hajo  Re: Hilfe!!! Ich habe ein Problem mit der Elektrik!!! Antworten Zitatantwort Einzelbeitrag drucken Dieses Thema weiterempfehlen
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9.8.2009 - 10:16 Uhr
1566 Posts
Supermod


@ marcel20rot
Die originale Sicherung 8 hat 8 A.
Als Originalverbraucher sind dort:
- Blinkgeber, Warnblinkschalter, Blinklicht, Warnblinkanlage mit max. ca. 90 W
- Innenbeleuchtung 5 W
- Steckdose (bei mir Freisprecheinrichtung oder Handyladegerät) ca. 15W
- Bremslicht ca. 45 W
- Hupe 30 -150 W
Wenn ich den Gleichzeitigkeitsfaktor (nicht alle zur selben Zeit) außer acht lasse, sind das schon über 200 W. Wenn ich das mit der Formel P = U x I auf 12 V umrechne sind das schon 17 A. Die Sicherung ist also in diesem Fall schon überlastet.
Bei dir „hängen“ noch Radio mit ca. 100W,
ZV mit ca. 40 W,
Zigarettenanzünder ca. 50 W und
Innenbeleuchtung (nehme mal an LED-Lichterkette) ca. 20 W
Macht in Summe noch mal ca. 200 W und stellt eine absolute Überlastung dar.
Man kann natürlich eine größere Sicherung einbauen z.B. 30 A. Aber davon rate ich wegen den Leitungsquerschnitten, problematischere Fehlersuche und Kabelwirrwarr ab. Der Platz für den Anschluss neuer Kabel wird auch knapp.

Zusätzliche Sicherungen sind also notwendig! Ein 10-er Sicherungsblock ist möglich, ist aber eine ganz schöne Arbeit wegen der beengten Platzverhältnisse.
Empfehlen würde ich Sicherungshalter, die in die Kabel eingebaut werden, einen 2er Sicherungskasten wie er bei MZ oder Simson eingebaut wurde oder gleich einen 2. Trabi-Sicherungskasten. Je weniger Verbraucher man an einer Sicherung angeschlossen hat, um so geringer sind die Belastungen und um so einfacher ist die Fehlersuche.
Ich hatte an einem Trabi mit vielen zusätzlichen Verbrauchern (Nebel- und Fernlichtscheinwerfern, Suchscheinwerfer, Trip- Twinmaster, Speedpilot, Bordsprechanlage) eine zusätzliche Sicherungsleiste im Motorraum. So analog dem RS 800 aus dem August Horch Museum Zwickau. Dort hat man viel Platz für die Kabelverlegung, kurze Kabelwege und eine sehr gute Übersichtlichkeit bei der Fehlersuche


Hajo ist offline Hajo  Re: Hilfe!!! Ich habe ein Problem mit der Elektrik!!! Antworten Zitatantwort Einzelbeitrag drucken Dieses Thema weiterempfehlen
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9.8.2009 - 10:25 Uhr
1566 Posts
Supermod


Hier ein Foto vom RS 800 aus dem August Horch Museum Zwickau.
Interessant sind die Kabelverlegungen, die Stoßdämpferdom-Verstärkungen, die Domstrebe, die Abgasanlage und viele andere Details!

Hajo hat folgendes Bild angehängt:



marcel20rot ist offline marcel20rot  Re: Hilfe!!! Ich habe ein Problem mit der Elektrik!!! Antworten Zitatantwort Einzelbeitrag drucken Dieses Thema weiterempfehlen
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9.8.2009 - 21:54 Uhr
66 Posts
Fingerwundschreiber


das ist eine gute Idee mit einen Sicherungkasten im Motorraum. Werde ich gleich mal umsetzen
Danke für die Auskunft. Bisher ist noch keine Sicherung rausgeflogen.
Tarbantfahren ist Kult, wer Keinen fährt ist selber Schuld

Hajo ist offline Hajo  Re: Hilfe!!! Ich habe ein Problem mit der Elektrik!!! Antworten Zitatantwort Einzelbeitrag drucken Dieses Thema weiterempfehlen
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6.9.2009 - 14:51 Uhr
1566 Posts
Supermod


Warnblinkanlage ????

Zur Straßenzulassung meines P601 A forderte der DEKRA SmV die Nachrüstung einer Warnblinkanlage. Ich habe aber auch gelesen, dass der eine oder andere Probleme mit seiner Warnblinkanlage hat.
Ich kenne 2 Arten die Warnblinkanlage am Trabi zu realisieren.

1. Elektronischer Blinkgeber
Erkennungszeichen: Schwarzes viereckiges Plastgehäuse z.B. DDR- Ruhla IKA Nr. 8586.1 TGL 4486 Aufschrift 12V 2(4)x21W
Beim Einsatz eines elektronischen Blinkgebers werden die rechten Blinklampen Anschluss – R (Originalkabelfarbe Grün/Rot) und die linken Blinklampen Anschluss – L (Originalkabelfarbe Grün/Schwarz) über den Warnblinkschalter z.B. IKA Nr. 8620.19 zusammengeschlossen. Die Blinklampen arbeiten original nur bei eingeschalteter Zündung (Sicherung 7). Da aber eine Warnblinkanlage auch bei ausgeschalteter Zündung funktionieren muss, schaltet der Warnblinkschalter den Blinkgeber über Dauerplus zu.
Stromlauf: Plus von Batterie (dickes schwarze Kabel an Anlasser) an Anschluss 30
- Rotes Kabel von Anschluss 30 an Anlasser oder Batterie an Sicherung 8
- Rotes Kabel von Sicherung 8 an Warnblinkschalter Anschluss 30
- Schwarz/Gelb vom Anschluss 49 an Blinkgeber Anschluss 49
- im Blinkgeber wird das Blinksignal erzeugt und liegt an Anschluss 49a an
- Schwarz/Weiß vom Blinkgeber an Anschluss 49a am Warnblinkschalter Anschluss 49a
- Grün/Rot und Grün/Schwarz von den Anschlüssen R und L jeweils an den Leitungsverteiler Anschlüsse 1 und 8
- vom Leitungsverteiler Grün/Rot und Grün/Schwarz zu den Blinklampen.
Bei eingeschalteter Warnblinkanlage werden zusätzlich die Blinkkontrolllampe im Tachometer vom Anschluss C1 am Blinkgeber über Blau/Gelb und die Warnblinkkontrolllampe im Warnblinkschalter zugeschaltet.
Alle Bauteile der Blinkanlage haben natürlich einen ordentlichen Masseanschluss.

2. elektro-mechanischer Blinkgeber (Hitzedraht)
Erkennungszeichen: rundes Alugehäuse z.B. DDR-Ruhla IKA Nr. 8582.15/n TGL 4486 Aufschrift 12V 2x21W
Beim Einsatz von diesen Blinkgebern in o.g. Schaltung würden die Blinkgeber überlastet und zerstört. Es ist ein Zusatzrelais notwendig. Die rechten Blinker werden über den Schalter geschaltet. Die linken Blinker werden über das Relais zugeschaltet.
Stromlauf: Plus von Batterie (dickes schwarze Kabel an Anlasser) an Anschluss 30
- Rotes Kabel von Anschluss 30 an Anlasser oder Batterie an Sicherung 8
- Rotes Kabel von Sicherung 8 an Warnblinkschalter Anschluss 30
- Schwarz/Gelb vom Anschluss 49 an Blinkgeber Anschluss 49
- im Blinkgeber wird das Blinksignal erzeugt und liegt an Anschluss 49a an
- Schwarz/Weiß vom Blinkgeber an Anschluss 49a am Warnblinkschalter Anschluss 49a
- Grün/Rot vom Anschluss R an den Leitungsverteiler Anschluss 8 für Blinker rechts
Für Blinker links nun das Zusatzrelais.
- Rotes Kabel von Sicherung 8 an Relais Anschluss 30
- Braunes Kabel von Masse an Relais Anschluss 85
- Grün/Rot vom Anschluss R am Warnblinkschalter an Relais Anschluss 86
- Wenn bei Warnblinkbetrieb die rechten Blinker arbeiten, schaltet das Relais
- Grün/Schwarz von Relais Anschluss 87 an Leitungsverbinder Anschluss 1
- vom Leitungsverteiler Grün/Rot und Grün/Schwarz zu den Blinklampen.
Bei eingeschalteter Warnblinkanlage werden zusätzlich die Blinkkontrolllampe im Tachometer vom Anschluss C1 am Blinkgeber über Blau/Gelb und die Warnblinkkontrolllampe im Warnblinkschalter zugeschaltet.
Alle Bauteile der Blinkanlage haben natürlich einen ordentlichen Masseanschluss.

Bei einigen Warnblinkschaltern z.B. IKA Nr. 619290067 ist hinten am Schalter das Zusatzrelais integriert.
Dieses Relais geht gern kaputt. (Spule def., Kontakte kleben, Anhänger-Betrieb???...). Wenn man von einem defekten Warnblinkschalter den hinteren Blechbügel entfernt, hat man das Relais in der Hand. Ich habe schon mehrere Warnblinkschalter, wenn nur das Relais defekt ist, durch ein Einbau eines Kfz-Relais nach obiger Schaltung wieder zum Leben erweckt.

Bei Anhänger-Betrieb ergeben sich einige Besonderheiten. Aber das behalte ich mir für einen neuen Beitrag vor.

Ich hoffe mal, jeder kann meine Ausführungen nun auf dem Stromlaufplan, auf den Schaltplan und am Trabi für Umbauten oder Fehlersuche nachvollziehen.


Hajo ist offline Hajo  Hilfe!!! Ich habe ein Problem mit der Elektrik!!! Antworten Zitatantwort Einzelbeitrag drucken Dieses Thema weiterempfehlen
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27.4.2010 - 8:19 Uhr
1566 Posts
Supermod


Ich erhielt folgende Frage:
„Wieder mal eine "original deluxe" Frage. Ich hoffe, dass ich dich damit nicht nerve, aber leider bin ich zu dieses Thema wieder mal ins Informationsloch gefallen..
Es geht um die gruene Wippe fuers NSW. Wenn ich das Licht (die Hauptscheinwerfer) anmache, die Wippe leuchtet auch mit, egal ob ich die Nebelscheinwerfer an oder aus sind. Ist das normal, bzw original? Oder sollte wie bei den gelben Wippenschalter fuer Heckscheibenheizung sein; wenn man die Wippe anmacht - leuchtet, wenn die aus ist - dann nicht mehr.”

Meine Antwort:
Hallo ....,
anbei erst einmal ein Wirkschaltplan der Nebelscheinwerfer.
Bei deinem Problem gibt es 2 Lösungen.
1.Dein Schalter ist defekt! Aber ich vermute eher....
2.Du hast die beiden Anschlüsse ( o ) und ( r ) vertauscht. Wenn du die beiden Stecker wechselst, müsste eigentlich alles richtig funktionieren.

Hajo hat folgendes Bild angehängt:



Hajo ist offline Hajo  Funktionsprobe der Zündung Antworten Zitatantwort Einzelbeitrag drucken Dieses Thema weiterempfehlen
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11.5.2010 - 7:55 Uhr
1566 Posts
Supermod


Der Hacki möchte eine Funktionsprobe der elektrischen Anlage – Zündung durchführen.
Da bei ihm mit der Elektrik einiges im Argen liegt, empfehle ich folgende Vorgehensweise:

Mit einem provisorischen Kabel verbindest du den Pluspol der Batterie mit den Anschlüssen 15 der Zündspulen. Wenn du jetzt am Lüfterrad dreht, also den Motor durchdrehst, müsstest du an den heraus geschraubten Zündkerzen, die auf Masse liegen, die Zündfunken sehen.

Wie kann man das aber nachvollziehen?
Man nehme einen „Schnittmusterbogen“, einen Schaltplan, zur Hand. Es gibt aber verschiedene.

Am gebräuchlichsten ist beim Trabi der Wirkschaltplan.

Der Wirkschaltplan ist ein Stromlaufplan in zusammenhängender (geschlossener) Darstellung, D.h. der Wirkungszusammenhang funktionell zueinander gehöriger Bauteile wird durch die symbolische Darstellung mechanischer Wirkungslinien aufgezeigt. Die Darstellung der einzelnen Bauteile entsprechen in etwa der tatsächlich Anordnung. Mit der farbigen Darstellung der Kabelfaben sind alle notwendigen Anschlüsse an einem Bauteil leicht zu kontrollieren.

Leider kann man aber an einem Wirkschaltplan die elektrische Funktionalität schwer verfolgen.
Dazu gibt es Stromlaufpläne.

Der Stromlaufplan ist eine aufgelöste grafische Darstellung der Schaltung des Bordnetzes streng nach der einzelnen Stromdurchlauffolge in den einzelnen Bauteilen. Durch die Verfolgung von Verweisen mit alphanumerischer Kennzeichnungen kann der Wirkungszusammenhang abgelesen werden.Hauptleitungen werden meist horizontal oben oder unten dargestellt. Die einzelnen Strompfade werden dazwischen durchnummeriert eingezeichnet. Nach Baugruppen geordnet werden Art und Anzahl der einzelnen Elemente (Leitungen, Sicherungen Schalter, Steckverbinder usw.), die Reihenfolge des Stromflusses, Leitungsquerschnitte, Kabelfarben und Verbindungen der einzelnen Stromkreise dargestellt.
Es wird nicht die räumliche Lage und meist ein stromloser Zustand dargestellt.

Ich habe mal beide Schaltpläne für dieses Problem gegenüber gestellt und auf dieses Problem „geschrumpft“
Im Wirkschaltplan erkennt man alle notwendigen Bauteile und Leitungen.
Im Stromlaufplan kann man gut die geschlossenen bzw. offenen Stromkreise, natürlich in technischer Stromrichtung, nachverfolgen.


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