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Forum > Technik > Infos / Tipps > Trabant - Spezialwerkzeuge
Einige Infos und Tipps, die vielleicht Fragen schon im Ansatz beantworten oder bei dem einen oder anderen einen gewissen Aha-Effekt hervorrufen.
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Hajo ist offline Hajo  Re: Trabant - Spezialwerkzeuge Antworten Zitatantwort Einzelbeitrag drucken Dieses Thema weiterempfehlen
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20.4.2013 - 18:54 Uhr
1566 Posts
Supermod


Demo ist fast Echtzeit.
Nur muss immer nachgesetzt werden.
Schicke dir Orschinal-Bilder.


chris_m ist offline chris_m  Spezialwerkzeug Nr. 48 Antworten Zitatantwort Einzelbeitrag drucken Dieses Thema weiterempfehlen
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7.9.2013 - 11:45 Uhr
667 Posts
Supermod


beim Erreichen kleiner Schraubenköpfe und Muttern versagen aufgrund sehr enger räumlicher Verhältnisse die üblichen Spitzzangen oder Stecknüsse. Ein Stück PVC-Schlauch leistet gute Dienste-hier eingesetzt bei der Rekonstruktion des Spezialwerkzeugs Nr.18



Bild auf Server Trabitechnik.com hochgeladen.


Editiert von Hajo am 16.9.2013 um 7:16 Uhr
freundliche Grüsse aus Waldersee von Chris

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chris_m ist offline chris_m  Spezialwerkzeug Nr. 49 Antworten Zitatantwort Einzelbeitrag drucken Dieses Thema weiterempfehlen
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16.9.2013 - 0:00 Uhr
667 Posts
Supermod


Im Augenblick beschäftige ich mich damit, für ein Forenmitglied die angelieferten Geber- und Steuerteile der EBZA ESE2H zu testen und
instandzusetzen.

Für die Funktionsprüfung des Geberteil der elektronischen Batteriezündanlage benötigt man eine spezielle Prüflampe.

Der verbaute Hallgeber kann mit seinem Open Collector-Ausgang maximal 30 mA verkraften. Eine herkömmliche Prüflampe benötigt so
um die 500 mA. Wer diese Prüflampe anschliesst, darf sich also nicht wundern, wenn diese nicht leuchtet, dieser Geber wird die Lampe nie
mehr zum leuchen bringen.

Es wird eine LED-Prüflampe gebraucht, diese benötigt einen Strom zwischen 5 - 20 mA (je nach dem, wie gross der Vorwiderstand tatsächlich ist)

Die benötigten Teile finden sich bei mir in der Bastelkiste, da ich bekennender ESS (EdelSchrottSammler) bin. Alte Leiterplatten kann ich
einfach nicht gleich wegwerfen. Irgendwas brauchbares findet sich immer. In diesem Fall war es die alte Steuerplatine eines Plotters, der vom
Tisch gefallen war. Siehe da: eine grüne LED und ein 740 Ohm-Widerstand. Ausserdem fand sich in der Kiste noch ein Lautsprecherkabel, sogar
mit dem passenden Flachstecker 2,8mm für den Geberanschluss. Wer die Teile beim Elektronikhändler kaufen muss, kommt mit unter 5 EUR aus.



Die Anode der LED ist daran erkennbar, dass das Lötbeinchen etwas länger ist, ist dieses wie bei mir duch einen vorangegangenen Einsatz bereits
gekürzt worden, so schaut man das Plastgehäuse an: die abgeflachte Seite kennzeichnet die Kathode. Also erhält die Anode das rote Kabel und
die Kathode das schwarze, welches ich meinem Fall praktischerweise den 2,8 mm Flachstecker trägt. Dieser wird dann später auf den Geber gesteckt.



Also schnell den Lötkolben angeheizt, LED in Reihe mit dem Widerstand gelötet, die Kabel farblich passend dazu, anschliessend alles mit einem
Rest Schrumpfschlauch überzogen-fertig! Zum Test mal schnell die neue Prüflampe in Reihe mit einem Amperemeter an die 12 V Batterie angeschlossen:
Ergebnis: 12 mA -perfekt!

Um nun zu prüfen, ob der Geber funktioniert, wird das grüne Kabel vom Geberteil abgezogen und statt dessen die Kathode (der Minuspol) der LED
aufgesteckt. Der andere Anschluss der Prüflampe kommt an dem Pluspol der Bordspannung (z.B. an Klemme 15 der Zündspule)

Im Bild ein Testaufbau in der Werkstatt. Man sieht deutlich, dass die LED grade leuchtet.



Dreht man nun den Motor von Hand durch(ggf. vorher Zündung einschalten, damit Klemme 15 auch Spannung hat), so muss die LED eine halbe
Umdrehung an und eine halbe Umdrehung aus sein. Die Punkte des Aufleuchtens oder Verlöschens zeigen den eingestellten ZZP an; wer möchte,
kann mittels der Kerben an der Riemenscheibe oder mittels Messuhr hier auch eine statische Überprüfung des ZZP's vornehmen. Zeigt die LED
Dauerlicht oder bleibt komplett dunkel, so ist der Geber defekt und muss gewechselt werden.

Mit etwas Mühe lässt er sich reparieren, doch das ist hier nicht das Thema.

Bilder auf Server Trabitechnik.com hochgeladen.

Editiert von chris_m am 16.9.2013 um 9:00 Uhr
freundliche Grüsse aus Waldersee von Chris

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Hajo ist offline Hajo  50. Spezialwerkzeug Leertrommel Antworten Zitatantwort Einzelbeitrag drucken Dieses Thema weiterempfehlen
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28.9.2013 - 7:12 Uhr
1566 Posts
Supermod


Beim Barkas B1000 die Vorderradbremse einstellen ist ein Geduldsspiel, da der Barkas nicht wie der Trabant automatische Nachsteller hat. Gute Dienste leistet da eine Leertrommel.
Da 2 Bremstrommeln für die Zentrierringe der Wartburgtrommelbremse herhalten mussten, lag es nahe aus dem Rest eine Leertrommel zu fertigen.

Diese Leertrommel wird auf die demontierte Bremstrommel gesteckt.
Wenn ein Helfer die Bremse betätigt, kann man sehr schön sehen, ob die Bremse exakt arbeitet.
Ob ein Bremszylinder fest oder undicht ist, kann man sehr gut feststellen.
Aber auch die Funktion der Nachsteller kann man sehr gut visuell erfassen.



Hier zur Demo auf einen einen Antrieb gesteckt, der wieder ein funktionierender Antrieb werden soll.
Klar wieder einmal ein Teil, dass man nicht unbedingt braucht. Da man auch andere Prüfmethoden anwenden kann.
Aber bei mir hat es sich ohne viel Aufwand so ergeben und ich setze die Leertrommel gern ein.


chris_m ist offline chris_m  Spezialwerkzeug Nr 51 Heizdorn für Radlager Antworten Zitatantwort Einzelbeitrag drucken Dieses Thema weiterempfehlen
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24.11.2013 - 14:30 Uhr
667 Posts
Supermod


Es ist Sonntag, ich habe Langeweile und räume die Werkstatt für die kommenden langen Winterabende auf, an denen ich das eine oder andere Vorhaben für meinen Kübel realisieren will.

Nun habe ich ja im Forum schon mal von meinem neu erstandenen Alpenkreuzer CT 5 berichtet, mit dessen Naben ich ja so meine Probleme hab. Runter ist sie ja nun, aber wie wieder drauf?

Siehe da, beim Schrott zusammentun fiel mir der Achszapfen einer Scharniergelenkwelle in die Finger. Normalerweise werden die Radlager ja aufgepresst und wenn ich sie zur Verwendung als Heizdorn heiss mache, wächst sie ja auch noch. Also ein wenig mit dem Negerkeks randaliert und schon fällt sie im kalten Zustand mit einem lauten Klack durch die Innenringe und liegt klappernd drin.



Nun kann der Achszapfen als Heizdorn verwendet werden.



Schön aufheizen, bis die Spuckeprobe zischend verläuft und dann rein in die Radlager (im Foto nicht ganz eingeschoben). Man merkt schon, das der Dorn nun wieder etwas schwerer reingeht.



Nach 2-3 Minuten klappert der Heizdorn wieder in den Sitzen, das Zeichen dafür, das die Innenringe warm sind und sich geweitet haben. Nun kann der Dorn raus und die Nabe mit den warmen Lagern wird zügig auf die Achse geschoben.

Alles ganz ohne Gewalt und Hammerschläge. Sicher ist der Einsatz eines Heizdorns nicht neu, dieser Beitrag soll wie mein letzter auch zeigen, wie man sich mit geringstem Aufwand ein Spezialwerkzeug schaffen kann, mit dem die Arbeit schonend und zügig erledigt werden kann.

freundliche Grüsse aus Waldersee von Chris

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chris_m ist offline chris_m  Spezialwerkzeug Nr 52 Tripodenkappe Antworten Zitatantwort Einzelbeitrag drucken Dieses Thema weiterempfehlen
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7.12.2013 - 13:13 Uhr
667 Posts
Supermod


Ob es sich hier nun um ein Spezialwerkzeug handelt, sei dahingestellt. Auf jeden Fall ist es eine Frustverhinderungshilfe, die ich Euch hier nicht vorenthalten möchte.

Wer gelegentlich mal die Gleichlaufgelenkwellen demontiert/montiert bzw. diese Wellen dann auch lagert, kennt das Problem, dass sich die Laufringe des Tripodensterns gern verflüchtigen und sich die Nadeln sich in der gesamten Werkstatt verstreuen. Der Tripodenstern wird daduch unbrauchbar. Bei den Preisen für Ersatz sollte man da also etwas vorsichtiger sein.
Der gern gegebene Hinweis, die Tripodensterne mit Klebeband zu umwickeln ist m.E. wenig hilfreich, da ich noch kein Klebeband gefunden habe, das auf Fett haftet.

Heute früh beim rasieren fiel mir die Kappe der Rasiergeldose ins Blickfeld. Was soll ich sagen-ich werde mich jetzt öfter rasieren, da ich noch einige Gelenkwellen zu sichern habe.


freundliche Grüsse aus Waldersee von Chris

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Friesentrabbi ist offline Friesentrabbi  Re: Trabant - Spezialwerkzeuge Antworten Zitatantwort Einzelbeitrag drucken Dieses Thema weiterempfehlen
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7.12.2013 - 19:47 Uhr
140 Posts
Dr. Forum


Ich habe diesen Herbst bei meinem Motorwechsel gute Erfahrungen mit abgeschnittenen 1/2-Litereinwegplastikflaschen gemacht. Für ein längeres Lagern wären die auch gut geeignet.
Der Trabant: Wer das Gute sucht findet manchmal das Besondere.

loewe opta ist offline loewe opta  Re: Trabant - Spezialwerkzeuge Antworten Zitatantwort Einzelbeitrag drucken Dieses Thema weiterempfehlen
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23.2.2014 - 19:49 Uhr
320 Posts
Lord Forum


Da ich mal beschrieben hatte wie man sich n Werkzeug baut um die Fahrwerksbuchsen auszupressen hier was neues.
In Ascheberg letzes Jahr war jemand der dort was hatte um einfach die Buchsen auszupressen das Teil zu bauen ist einfach da es alles im Schrottcontainer zu finden ist bis auf einen Stempelwagenheber.
Es sind 2 Stahlplatten und 4 Stangen mitn Gewinde oben drann.
In die Stahlplatten werden die Stangen im passenden abstand eingeschweisst und danach kommt die obere Platte aber nur aufgeschraubt.
Sie bekommt noch ne Verstärkung oben so das sie sich nicht verformt.
In der Mitte der vorderkante kommt ein Loch das so gross wie der innere Durchmesser des Lenkers .
Er wird wie ein U darüber geschoben und von unten drückt ein Pressstempel die Buchse aus und auch wieder rein mit einen passenden der in der Mitte einen Pin hat für das innerer Rohr der Buchse.
mfg,

Die ersten Bilder zeigen das Teil in Ascheberg das andere mein vorabentwurf.












Trabant P 600 bj 1963.
Trabant P 601 bj 1964.







Hajo ist offline Hajo  Re: Trabant - Spezialwerkzeuge Antworten Zitatantwort Einzelbeitrag drucken Dieses Thema weiterempfehlen
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23.2.2014 - 19:53 Uhr
1566 Posts
Supermod


Ich hoffe du bist nicht zu sehr enttäuscht, wenn du den Fehler deiner Konstruktion entdeckst.


loewe opta ist offline loewe opta  Re: Trabant - Spezialwerkzeuge Antworten Zitatantwort Einzelbeitrag drucken Dieses Thema weiterempfehlen
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23.2.2014 - 19:55 Uhr
320 Posts
Lord Forum


Ist noch nicht fertig.
Fehler ????? welchen.

Trabant P 600 bj 1963.
Trabant P 601 bj 1964.







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